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Manuel Kolanowitsch

ÜBER MICH

Schon während meiner Schulzeit hat mich die Erforschung des Menschen fasziniert. Psychologie und Philosophie waren für mich nie nur Unterrichtsfächer, sondern Ausdruck einer echten Neugier: Warum denken, fühlen und handeln wir so, wie wir es tun? Und wie viel davon können wir bewusst verändern?

Besonders beeindruckt hat mich die Erkenntnis, wie stark unser Verhalten unser eigenes Leben beeinflussen kann, und dass Veränderung möglich ist.

In meiner Familie gibt es viele Ärztinnen, Ärzte und auch Psychiater. Dadurch habe ich früh Einblicke in die Medizin bekommen, mit all ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihrem Tempo. Mir wurde dabei klar, dass Heilung nicht auf Knopfdruck geschieht. In der Psychotherapie gibt es Raum und Zeit, um den Kern eines Problems wirklich zu verstehen. Genau das hat mich überzeugt, diesen Weg zu gehen.

Im therapeutischen Raum ist es mir wichtig, offen, wertschätzend und gleichzeitig klar zu sein. Ich bringe Ruhe und Geduld mit, nehme Belastungen ernst und arbeite strukturiert. Wenn es notwendig ist, konfrontiere ich aber fair und mit dem Ziel, gemeinsam tragfähige Veränderungen zu entwickeln.

Ich glaube daran, dass Veränderung möglich ist, nicht durch Druck, sondern durch Verstehen, ehrliche Auseinandersetzung und konkrete Schritte im Alltag.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass meine Arbeitsweise zu Ihnen passen könnte, freue ich mich, Sie kennenzulernen.

Neben meinem Studium widme ich mich wissenschaftlichen Publikations- und Vortragstätigkeiten, insbesondere zum Thema transgenerationale Traumata. Bereits meine Bachelorarbeit beschäftigte sich mit diesem Schwerpunkt und trug den Titel „Transgenerationale Weitergabe von Belastungsstörungen und Traumatisierungen nach dem Zweiten Weltkrieg“.

2025 durfte ich meine Erkenntnisse auf internationalen Fachkonferenzen vorstellen, unter anderem bei der Memory Studies Association (MSA) in Prag (Tschechien) sowie an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Rumänien).

In einem Interview mit dem Radiosender Ö1 konnte ich die Mechanismen der transgenerationalen Traumaweitergabe einer breiteren Öffentlichkeit näherbringen, unter anderem auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit dem Thema.

Der Vortrag, den ich in Rumänien gehalten habe, wird derzeit in der international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift „Echinox Journal“ veröffentlicht.

Zudem erweitere ich aktuell mein therapeutisches Spektrum um die Hypnotherapie, die ich ab Juli 2026 als ergänzendes Verfahren integrieren werde.

AUSBILDUNG

10/2020 – laufend
Studium Psychotherapiewissenschaften
Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

09/2016 – 06/2019
Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt: Wellness & Eventmanagement
Sta. Christiana Frohsdorf

 

09/2013 – 06/2016
Fachschule, Schwerpunkt: Angewandte Informatik
Sta. Christiana Frohsdorf

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